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Pädagogischer Hintergrund

Das Sinnesmobil kann in zweierlei Hinsicht hilfreich sein.

  • Einerseits möchten wir Menschen eine ganz neue, ungewöhnliche Sinneserfahrung ermöglichen und jedem Interessierten an einer gezielten Förderung der einzelnen Sinne teilhaben lassen. Wir bieten mit Hilfe von elementaren Materialien und Medien jedem die Möglichkeit, selbst seine Sinne zu erfahren und zu erforschen.
  • In Einrichtungen für Erwachsene (behinderte Menschen, psychisch Beeinträchtigte, alte Menschen usw.) hilft das Sinnesmobil, die Wahrnehmung der Patienten oder Bewohner zu schulen.
  • Kinder und Jugendliche ( z. B Schulen, Kindergärten, Tagesstätten oder heilpädagogischen Betreuungseinrichtungen usw.) werden dazu angeleitet auf ungewöhnliche Erfahrungen interessiert und selbstbewusst zuzugehen.
  • Bei Festen oder Veranstaltungen
  • Andererseits können im Rahmen der Nutzung auch Begegnungen mit psychisch beeinträchtigten Menschen stattfinden. Das Engagement unserer Bewohner und der Austausch mit anderen Menschen ist dabei ein wichtiger Teil unseres Konzeptes

Wir bieten deshalb den Aufbau und die Betreuung des Sinnesmobils mit unseren psychisch beeinträchtigten Besuchern der Förderstätte zusammen mit Fachpersonal der Förderstätte an.

Gemeinsam erklären wir dann die Anwendung bzw. helfen bei der Durchführung. In Einzelfällen kann das Sinnesmobil auch ohne Betreuung verliehen werden.

Der Nutzen des Sinnesmobils und die damit verbundenen Kontakte lassen sich kurz zusammenfassen:

  • Sinneserfahrung und Wahrnehmungsschulung
  • Förderung der einzelnen Sinne
  • Entdeckungsfreude erleben oder wiederbeleben
  • Spaß am Elementaren
  • Integration von psychisch beeinträchtigten Menschen in ein gemeinnütziges Projekt
  • Begegnung mit psychisch beeinträchtigten Menschen und Interaktion mit den jeweiligen Nutzern des Sinnesmobils
  • Verständnis für die Betroffenen fördern
  • Abbau von Vorurteilen und Ängsten bzgl. psychisch beeinträchtigter Menschen
  • Stärkung der sozialen Fähigkeiten der Besucher der Förderstätte des St. Georgshofes, da sie aktiv in der Öffentlichkeit auftreten (Teilhabe am Leben in der Gesellschaft)
  • Neue Erlebnisse durch einen Rollentausch - ein psychisch Beeinträchtigter fungiert als Anleiter - sein Gegenüber erhält Erklärungen bzw. Anleitungen
  • GUCKEN, LAUSCHEN, SCHMECKEN, FÜHLEN, STAUNEN und ÜBERRASCHEN LASSEN

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