11.02.2014

BRK Kreisverband Ostallgäu ehrt langjährige Mitarbeiter

Stabilität ist ein wertvolles Gut.

„Unsere Jubilare bilden das Fundament, auf dem der BRK Kreisverband Ostallgäu sein Haus erfolgreich aufbauen und führen kann“. Mit diesen Worten begrüßte BRK Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann die 19 Arbeitsjubilare aus dem gesamten Ostallgäu zu der Jubiläumsfeier im Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Michael in Füssen.

Langjährige Mitarbeiter tragen mehr Verantwortung

Denn nach zehn oder zwanzig Arbeitsjahren strahle eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter durch ihren großen Erfahrungsschatz Ruhe und Sicherheit aus und gebe jungen Kollegen Halt, so Hofmann weiter. Anerkennung sprach er den Anwesenden dafür aus, dass sie als langjährige Mitarbeiter mehr Verantwortung tragen und damit auch stärker unter Druck stehen. Hofmann: „Unsere Branche ist sehr in Bewegung gekommen. Es gibt viele positive Veränderungen, die aber auch mit immer höheren Anforderungen und gestiegenen Erwartungen von außen verbunden sind“. Daher sei Stabilität bei den Mitarbeitern ein wertvolles Gut - nicht zuletzt auch für die vielen vom BRK betreuten Menschen. „Dafür möchte ich den heutigen Rahmen nutzen und Ihnen ganz herzlich Danke sagen.“

Mit viel Herzblut bei der Arbeit

Bei der Vorstellung der Jubilare durch die jeweiligen Heim- und Sachgebietsleiter wurde deutlich, mit wie viel Herzblut die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BRK in ihren Aufgabenfeldern tätig sind. „Nur so können Projekte, wie das Gewächshaus im Garten von St. Michael, in dem Heimbewohner ebenso wie ehrenamtliche Kräfte zusammenarbeiten, so gut gedeihen“, betonte Michael Stroeher, Leiter von St. Michael.

Beim BRK Karriere machen

Aber auch seine Beschreibung einer Jubilarin als „Mutter der Station“, die stets im richtigen Augenblick für die alten Menschen da sei, gab beispielhaft den persönlichen Einsatz vieler der anwesenden Pflegefachkräfte wider. Neben Lob und Anerkennung für die Anwesenden kam auch deren Dankbarkeit gegenüber dem Arbeitgeber BRK immer wieder zum Ausdruck, so auch von einer Mitarbeiterin, die beim BRK Karriere machte. Vor 20 Jahren hatte sie als Helferin in der Küche begonnen, dann das Ausbildungsangebot zur Altenpflegerin angenommen, qualifizierte sich weiter zur Mentorin in der Altenpflege sowie zur gerontopsychiatrischen Fachkraft und ist heute Stationsleiterin im Gulielminetti-Heim in Marktoberdorf.

Treue sprechen für den Arbeitsgeber

„Aber auch die Treue bei vielen Tätigkeiten im Hintergrund des BRK, wie der zuverlässige Fahr- und Begleitdienst oder die Arbeiten im Küchen- und Hauswirtschaftsbereich über 20 bis 25 Dienstjahre lang sprechen für den BRK Kreisverband als Arbeitgeber“, so Lieselotte Hempel, Heimleiterin im Clemens-Kessler-Haus Marktoberdorf. In ihrem Haus kamen die zehn Jubilare zusammen auf beachtliche 185 Arbeitsjahre.

Auch ein Chef darf geehrt und gelobt werden

Nach dem Motto, auch ein Chef darf geehrt und gelobt werden, stand an diesem Abend der Kreisgeschäftsführer selbst auf der Liste der Geehrten. Mit vergnüglichen Anekdoten übernahm dies der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Gunther Herold, der Thomas Hofmann für die erfolgreiche Leitung des Kreisverbandes in den vergangenen zehn Jahren und eine äußerst verständnisvolle Mitarbeiterführung dankte. Zum Ausklang des Jubiläumsabends genossen die Gäste das vom Küchenteam des St. Michael köstlich zubereitete Festessen sowie die Möglichkeit für angeregte Gespräche. Als besondere Art der Anerkennung empfanden die Geehrten, dass sie erstmals vom jungen Auszubildenden-Team des Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Michael im festlich geschmückten Speisesaal bewirtet wurden.

Foto: BRK Ostallgäu

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